360°

Nach (räumlicher) Ruhephase in San Francisco war nun wieder etwas Bewegung angesagt. Im Wesentlichen Sport an verschiedenen Orten. Eine Woche Bouldern und Klettern im Joshua Tree National Park, unmittelbar gefolgt von einem Skiwochenende in Tahoe.

Und dann ging es immer schneller. Plötzlich hatte ich ein Flugticket nach Paris und hing dort wieder an den Felsen. Dieses Mal Fountainbleau, wo ich sehr nett von Freunden empfangen wurde, die dort ebenfalls unterwegs waren. Ein schöne Landung in Europa: Frühling, grüner Wald, kleine französische Dörfer und nette Menschen (in einem noch sehr internationalen Umfel: Fontainbleau wird geflutet von Menschen aus der gesamten Welt).

Nach ein paar Tagen geht es wieder aufs Rad, nun endgültig Richtung Deutschland. Durch die Champagne geht es über die Vogesen, entlang des Rhein-Marne-Kanals bis nach Straßburg. Durch meine Neue-Welt-Brille erscheint mir die Stadt wie das Stein gewordene Bild, das ich von Europa im Kopf habe.

In Colmar treffe ich weitere Freunde, die dort zum Radfahren waren und werde auf den letzten Metern über die Grenze begleitet, was wirklich ein denkbar schöner Weg ist, die Reise (räumlich) abzuschließen. Da meine Wohnung noch belegt ist, verbringe ich weitere drei Wochen couchsurfend im Südwesten um genau 15 Monate nach meinem Fortgang wieder in meiner Wohnung anzukommen. Bin tatsächlich einmal 360° um die Welt gereist…

 

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